Der Hausvorteil als Indikator für Online Casinos

Es gibt Online Casinos wie Sand am Meer. Jedes will das Beste sein, die tollsten Spiele haben und die größten Gewinne, wie die progressiven Jackpots im JackpotCity, ausschütten. In der Realität sieht das aber anders aus, denn auch Online Casinos sind Unternehmen mit Angestellten, die ihren Lohn haben wollen und der Chef des Online Casinos macht das auch nicht, weil er Mutter Theresa ist. In Wahrheit ist es so, dass bei JEDEM Spiel in JEDEM Online Casino das Haus, bzw. die Bank dir gegenüber im Vorteil ist, wenn auch nur hauchdünn. Dieser Vorteil wird Hausvorteil oder Bankenvorteil genannt. Es dreht sich dabei zwar nur um ein paar Prozent, aber das ist die Gewinnmarge des Casinos. Durch den Einsatz verschiedener Softwares kann das Online Casino den Hausvorteil ein bisschen nach oben bzw. nach unten korrigieren. Die auf den nächsten drei Seiten vorgestellten Online Casinos laufen mit einem sehr geringen Hausvorteil, was im Endeffekt gut für dich ist.

Der Bankvorteil variiert von Spiel zu Spiel

Da der Hausvorteil zwischen den einzelnen Spielen aufgrund der Regelwerke variiert, kannst du die Online Casinos nur anhand derselben Spiele vergleichen. Hat das CasinoEuro bei Poker einen besseren Hausvorteil als das Royal Vegas bei Craps, heißt das noch lange nicht, dass es das bessere Casino ist. Denk daran, dass der Hausvorteil kein fester Wert ist, sondern eine Prozentangabe und von deinem Einsatz abhängig ist. Hast du beispielsweise beim Baccara einen Hausvorteil von 0,5%, und du setzt 50 Euro, verlierst du rein statistisch gesehen pro Runde, in der du 50 Euro setzt, 25 Cent. Diese Wahrscheinlichkeitsrechnung beruht auf Hunderte von Versuchen. Je öfter du den Einsatz wiederholst, desto näher kommst du an den Wert heran. Es gibt sogar Spiele, bei denen sich der Hausvorteil innerhalb des Spiels ändert. Der Klassiker ist das Roulette. Setzt du beim europäischen Roulette auf eine einzelne Zahl, hast du einen Hausvorteil von 2,7%. Machst du das Gleiche bei der amerikanischen Variante, musst du schon 5,26% ablatzen, weil es in dieser Version eine zweite Null gibt, also deine Gewinnchancen sinken.

Berechnung des Bankvorteils

Wenn du in Mathematik aufgepasst hast, kannst du dir den Bankvorteil sogar selbst ausrechnen. Alles, was du wissen musst, ist die Quote des jeweiligen Ereignisses. Wir wollen die 2,7% des europäischen Roulettes herleiten: Angenommen, du setzt auf eine Gruppe von vier Zahlen 100 Euro, dann hast du eine Wahrscheinlichkeit von 4/37, da es ja 37 mögliche Ereignisse im Kessel gibt. Der Gewinn in einem Online Casino, das sich an die üblichen Regeln hält, beträgt in diesem Falle 800 Euro, wodurch du eine Quote von 8:1 erhältst. Die Wahrscheinlichkeit, dass du deine 100 Euro verlierst, liegt bei 33/37. Jetzt multiplizierst du die Gewinnwahrscheinlichkeit mit dem Gewinnbetrag und subtrahierst davon das Produkt der Verlust-Wahrscheinlichkeit und des Verlustes (positiver Betrag). Also 4/37x800 – 33/37x100= -2,7. Das Ergebnis beträgt Minus 2,7, das ist der erwartete Gewinn deines Einsatzes, oder anders ausgedrückt dein Nachteil liegt bei 2,7%. Dein Nachteil ist der Vorteil der Bank, also ist der Bankvorteil 2,7%.

Diese Berechnung des Bankvorteils wirft bei einigen Spielen Probleme auf, die unentschieden enden können. Spiele wie Black Jack ermöglichen es dir, deinen Einsatz während des Spiels zu variieren, wodurch die Berechnung ebenfalls neu aufgerollt werden muss. Willst du in deinem Casino auf Sportwetten eingehen, werden dir üblicherweise die Ausschüttungsquoten angegeben. Sie sind das Gegenteil des Bankvorteils und ergeben mit ihm zusammen immer 100%. Bietet dir das Online Casino eine Auszahlungsquote von 98%, liegt der Bankvorteil bei 2%.